Umfrage: Fraktionsstrukturen

  • Was ist dir lieber? 48

    1. 7-Ränge-System (22) 46%
    2. 16-Ränge-System (20) 42%
    3. Keine Präferenz / egal (6) 13%

    Sehr geehrte Community,

    auf der Grundlage der Umfrage zur allgemeinen Zufriedenheit, möchten wir folgendes Thema ansprechen:
    Die Umstrukturierung von einem 16-Ränge-System (0-15) auf ein 7 Ränge-System (0-6).

    Dieser Vorschlag wurde schon zahlreiche Male eingebracht, in den letzten Leaderbesprechungen wiederholt thematisiert und erreicht jetzt somit seine Endstufe der Entscheidungsfindung, indem wir euch befragen.

    Warum überhaupt ändern?
    Derzeit vergeben die Fraktionen Beförderungen beinahe inflationär. Wer kein Doublerankup bekommt, fühlt sich schon fast nicht wirklich belohnt.
    Die Log-Auszüge ergeben, dass die meisten Ränge kaum genutzt werden, sondern mittels Doppel- und Dreifachrankups übersprungen werden.

    Wie würde sich das auf uns auswirken?
    Folgende Tabelle würde zur Umrechnung herangezogen werden:

    VorherNachher (Staat)Nachher (Crime/Neutral)
    1566
    1455
    1355
    1254
    1144
    1044
    933
    833
    722
    622
    522
    411
    311
    211
    100
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    𝐆𝐞𝐫𝐦𝐚𝐧𝐑𝐏
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    Fraktion: La Cosa Nostra × Don Supremo - Fraktionsleader
    Zweitaccount [GR]KeinWunder: Fraktion: Polizei × Commander

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    ProfilseiteNameMC LABYnet

  • Ich finde es persönlich schade, dass es nur Lösungen in zwei Extreme gibt: 16 Ränge sind definitiv zu viel, der Meinung war ich schon immer. Allerdings sind 7 Ränge ein drastischer Cut und fast zu wenig. Persönlich würden 10 Ränge (+ Rang 0) sowohl einen guten Mittelweg schaffen, als auch nicht 1 zu 1 von einem anderen Server kopiert sein (and we do not want that.) Lemme explain:

    Mit 16 Rängen dauert es ewig überhaupt einen Rang zu erreichen, mit dem man etwas machen kann, Ränge werden deshalb übersprungen. Also das System haben wir in der Praxis getestet und gesehen, dass es nicht funktioniert. Was ist aber mit dem 7 Ränge System? Tja, guess what, davon haben wir auch einen Praxistest (side eye) und auch das System funktioniert zwar oberflächlich, sorgt aber auf lange Sicht genauso für Probleme:

    1. Rang 6 wäre der Main Leader, Rang 5 der/die Coleader. Die Plätze sind meist fix oder sehr lange besetzt und somit für den average Spieler nicht erreichbar. Rang 4 ist meist auch ziemlich schnell besetzt und auch dort gibt es meist kaum Veränderungen. Somit bleiben dem average Spieler 3 Rangerhöhungen übrig, bis er quasi seinen Stopp erreicht hat, da natürlich nicht die gesamte Fraktion Rang 4 sein kann. Ohne Aussicht auf Rankup schwindet oft die Motivation Aktivitäten zu grinden.

    2. Doppelrankups kaum noch möglich. Person X und Person Y kommen gleichzeitig in die Fraktion. X kann nur abends ein paar Stunden online kommen und schafft zu etwas über den Mindestaktis. Y kann den ganzen Nachmittag - spät nachts online sein und kriegt dementsprechend die doppelte / dreifache Anzahl an Aktis. X kriegt ein Rankup auf 1, Y ein Doppelrankup auf 2. Nächste Woche dasselbe, allerdings ist nun das Problem, dass Y kein Doppelrankup auf Rang 4 bekommen kann, da die Plätze dort besetzt sind und sie noch nicht lange genug in der Fraktion ist und die Leader ihr noch nicht 100% tfrauen. Y kriegt also Rang 3. Die Woche darauf kriegt X auch Rang 3, Y schwitzt wieder rein, allerdings besteht noch immer das Problem, dass ihr Erfahrung in der Fraktion fehlt. Y ist jetzt stuck auf Rang 3, während X jetzt denselben Rang hat wie sie. Y fühlt sich benachteiligt und hört auf zu grinden. Neue Spieler merken, dass sie nach 2 Wochen bereits am finalen Rang angekommen sind und durchs Grinden kaum einen Vorteil gegenüber dem average Spieler haben -> weniger Motivation zum Grinden.

    3. Doppelrankups nehmen average Spielern die Chance auf Rankups. Person X und Person Y sind auf Rang 2. Person X hat etwas mehr als die Mindestaktis, Person Y hat die dreifache Anzahl. Beide hätten ein Rankup verdient, allerdings fühlt sich das Leaderteam so, als würde es Person Y benachteiligen, wenn sie die Leistung von Y mit der von X gleich setzen. Y kriegt nur das Rankup als Ausgleich, obwohl X auch das Rankup verdient hätte.

    Blöd gesagt sorgen weniger Ränge dafür, dass ein Spieler in nur ein paar Wochen am Ende seiner Karriereleiter ist. Erfahrungsgemäß sorgt das nur für Frustration, wenn man über Monat auf demselben Rang sitzt. Ist das 11 Rang System perfekt? Nein. Können die oben genannten Sachen auch passieren? Wahrscheinlich. Aber die Chance ist viel geringer. Doppelrankups fühlen sind verdienter an, da man effektiv schneller an höhere Ränge gelangt. Das Erfahrungslevel wird akurater angezeigt (ein frischer Rang 3er hat nie diesselbe Erfahrung wie ein 6 monatiger Rang 3er, aber man kann die Erfahrung nicht mehr so leicht am Rang erkennen.

    Ich weiß, dass viele aus dem Serverteam auf UC spielen / gespielt haben und jetzt einfach das Rangsystem übernehmen zu wollen gefühlt ohne sich Gedanken zu machen ob und wie es auf dem Server passen könnte wirkt ziemlich billig. Ja, 15 ist zu viel, aber anstatt eine eigene Zahl sich zu überlege einfach stumpf auf "well, UC hat 7, also nehmen wir auch 7" (bzw. schlagen wir nur 7 als Alternative vor), kommt schon wild. Vor allem da sich ein gewisser jemand sehr lautstark beschwert, dass gewisse alternative Server Features von GermanRp einfach so übernehmen :D.

    Warum aber genau 10? 10 ist die erste Zahl mit 2 Ziffern und hebt sich somit von den anderen Zahlen visuell ab. Es suggeriert Wichtigkeit und Einzigartigkeit. Zudem empfinden wir die 10 als etwas positives (10/10 Rating, ect.) und als einen guten und runden Abschluss im Vergleich zu 6, die einfach mitten drinnen aufhört.


    Es sollte bitte wenigstens eine Überlegung wert sein und ggf. als Mittelwert zweier Extremen zur Verfügung gestellt werden.

  • Wir haben uns die Kritik sehr genau durchgelesen und verstehen die Bedenken hinter dem Wunsch nach mehr als 7 Rängen absolut. Gerade die Punkte rund um Motivation, Progression und Fairness bei Rankups sind valide und wichtig.

    Gleichzeitig müssen wir aber ehrlich auf unsere eigenen Praxiserfahrungen schauen: Das 16-Ränge-System hat in der Realität nicht das geliefert, was wir uns davon erhofft haben. Ränge wurden übersprungen, Doppelrankups wurden zur Notwendigkeit und haben trotz mehrfacher Regelversuche zu Bürokratie, Frust und Mehraufwand auf allen Seiten geführt – sowohl bei Leadern als auch im Fraktionsmanagement.

    Der entscheidende Punkt ist dabei für uns:
    Mehr Ränge bedeuten nicht automatisch mehr oder bessere Progression – wenn Ränge in der Praxis nicht ausgespielt werden, verlieren sie ihren eigentlichen Zweck.

    Unser Ziel ist es deshalb nicht, einfach „weniger“ zu machen, sondern ein System zu schaffen, das tatsächlich gelebt wird:

    - klare, bedeutungsvolle Ränge, bei denen ein Rankup auch wieder für Freude sorgt und etwas bedeutet statt nur "oh ja nice Rang 7, ist zwar faktisch nicht besser als Rang 4 aber naja größere Zahl größere Bedeutung oder so")
    - nachvollziehbare Rankups ohne Sonderregel-Chaos und Doppel-Trippel-Fünffachrankup-Beef
    - Entlastung der Leader, damit sie ihre Fraktionen wieder eigenständiger führen können und nicht ewig auf Genehmigungen vom Team warten müssen

    Die angesprochenen Probleme eines 7-Ränge-Systems (begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten, „Deckel“ bei hohen Rängen, Motivation von sehr aktiven Spielern) sehen wir auch. Allerdings glauben wir nicht, dass zusätzliche Ränge diese Probleme nachhaltig lösen, sondern sie nur verlagern. Das zeigt ja auch die aktuelle Lage in den Fraks.

    Stattdessen möchten wir Progression breiter denken und nicht ausschließlich an Ränge knüpfen. Geplant ist, interne Strukturen wie Teams, Spezialisierungen und Verantwortungsbereiche innerhalb der Fraktionen zu fördern und die Leader anzustiften, diese weiter und breiter auszubauen. Damit entstehen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, die über reine Rangstufen hinausgehen. Auch neue Subfraktionen & insbesondere der Ausbau von Subfraktionsfeatures sind klar denkbar.

    Zur Umfrage selbst:
    Die circa 50:50-Verteilung zeigt für uns vor allem, dass beide Ansätze nachvollziehbare Argumente haben. Genau deshalb ist uns wichtig zu betonen, dass die Entscheidung nicht auf „Vorlieben“ oder dem Kopieren anderer Systeme basiert, sondern auf unseren eigenen Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb. Auch wir hatten zum Serverstart mehrere Jahre das 7-Ränge-System. Die MC-Serverszene besteht nunmal aus einem stätigen gegenseitigen Inspirieren. Wir haben UC-Features, da wir aus dem Grundkonzept von UC entstanden sind. UC hat gerade zum Release viele Features von uns übernommen. Das passiert eben in einer kompetetiven Serverbranche. Wichtig ist doch die Art der Umsetzung und die Dinge, die ein Projekt einzigartig machen. Wenn ich jemanden Frage "was macht GR aus" kommt nicht als erstes "ihr habt den Neulingschat von UC geklaut", sondern Dinge wie "euer Autosystem ist mega", "ihr habt in Realismus allen anderen so viel voraus", "eure Community ist Gold wert", "man kann aktiv mitbestimmen", "ihr seid nah an der Community", usw. (aber ich schweife ab)

    Unser aktueller Standpunkt ist daher, dass ein kompakteres Rangsystem (in dem Fall 7 Ränge) in Kombination mit mehr interner Struktur langfristig die stabilere und praktikablere Lösung darstellt – für Leader, für das Management und für die Spieler.

    Die Diskussion ist damit nicht „abgewürgt“, sondern im Gegenteil ein wichtiger Teil des Entscheidungsprozesses. Feedback wie dieses hilft uns, die Umsetzung am Ende besser zu machen.

    𝐆𝐞𝐫𝐦𝐚𝐧𝐑𝐏
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  • Erstmal danke für die Antwort! Prinzipiell stimme ich dir in allen genannten Punkten zu, bis daraufhin, dass auf das 11-Ränge-System gar nicht eingegangen wird außer "mehr Ränge ist nicht besser". Wie gesagt, ich bin weder Fan der 7, noch der 16 Ränge. Ein Mittelweg wäre daher optimal mit z.B. 11 Rängen.

    Gleichzeitig müssen wir aber ehrlich auf unsere eigenen Praxiserfahrungen schauen: Das 16-Ränge-System hat in der Realität nicht das geliefert, was wir uns davon erhofft haben. Ränge wurden übersprungen, Doppelrankups wurden zur Notwendigkeit und haben trotz mehrfacher Regelversuche zu Bürokratie, Frust und Mehraufwand auf allen Seiten geführt – sowohl bei Leadern als auch im Fraktionsmanagement.

    Wie gesagt, ich bin selbst kein Fan des 16-Ränge-Systems, wie ich es auch sage. Also ich stimme dir in den Punkten voll zu.

    Die angesprochenen Probleme eines 7-Ränge-Systems (begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten, „Deckel“ bei hohen Rängen, Motivation von sehr aktiven Spielern) sehen wir auch. Allerdings glauben wir nicht, dass zusätzliche Ränge diese Probleme nachhaltig lösen, sondern sie nur verlagern. Das zeigt ja auch die aktuelle Lage in den Fraks.

    Mit einem 11-Ränge-System, wie ich es vorgeschlagen habe, soll sich ja das Problem irgendwo verlagern. Zu viel Zeit zu bedeutenden Rankups killt Motivation, zu wenig Zeit aber ebenfalls. Mit mittelmäßig viel Zeit hätten Spieler am meisten die Chance sich einen Rang wirklich zu verdienen.

    Die circa 50:50-Verteilung zeigt für uns vor allem, dass beide Ansätze nachvollziehbare Argumente haben

    Und genau das sollte einen Anreiz schaffen, einen Mittelweg vorzuschlagen. Man sieht klar, dass die Community sich zwischen zwei Extremen nicht entscheiden kann, weil beide Seiten valide Probleme mit sich bringen. Again, warum also nicht einen Mittelweg mit 11 Rängen wenigstens in die Abstimmung packen um zu sehen, ob sich vielleicht mehr Leute in der Mitte treffen würden?

    16- und 7- Rang-System waren beide bereits in der Praxis tätig und beide funktionieren auf lange Sicht schlecht.

    Genau deshalb wäre ein Mittelweg mit 11 Rängen eine Überlegung wert!

  • Danke dir erstmal für die sachliche und konstruktive Rückmeldung – genau so sollte die Diskussion aussehen.

    Der Punkt mit dem Mittelweg (z. B. 11 Ränge) ist absolut nachvollziehbar. Gerade wenn beide Extreme in der Praxis Schwächen gezeigt haben, wirkt es logisch, sich in der Mitte zu treffen und zu schauen, ob man so die Nachteile abfedern kann.

    Unser Problem dabei ist allerdings folgendes:
    Das 16-Ränge-System ist nicht daran gescheitert, dass es „zu extrem“ war, sondern daran, dass die zusätzliche Tiefe in der Praxis nicht genutzt wurde. Ränge wurden übersprungen, Doppelrankups wurden nötig und das System wurde zunehmend durch Sonderregeln kompensiert.

    Ein 11-Ränge-System würde dieses Grundproblem aus unserer Sicht nicht lösen, sondern lediglich abschwächen. Die Gefahr bleibt bestehen, dass mittlere Ränge erneut an Bedeutung verlieren oder übersprungen werden – nur eben in geringerem Ausmaß.

    Der entscheidende Ansatz für uns ist daher ein anderer:
    Wir wollen nicht versuchen, das bestehende Prinzip durch „die richtige Anzahl an Rängen“ zu optimieren, sondern bewusst vereinfachen.

    Weniger Ränge bedeuten klarere Strukturen, mehr Gewicht pro Rankup, weniger Bedarf für Ausnahmeregelungen (z. B. Doppelrankups) sowie eine spürbare Entlastung für Leader und Fraktionsmanagement

    Die angesprochene Problematik, dass Spieler bei weniger Rängen schneller „oben ankommen“, sehen wir ebenfalls. Genau deshalb planen wir, Progression nicht mehr ausschließlich über Ränge abzubilden, sondern zusätzlich über interne Strukturen wie Teams, Spezialisierungen und Verantwortungsbereiche innerhalb der Fraktionen.

    Zur Umfrage:
    Die Idee, einen Mittelwert wie 11 Ränge zusätzlich zur Abstimmung zu stellen, ist grundsätzlich sinnvoll. Gleichzeitig wollen wir vermeiden, die Entscheidung durch immer mehr Optionen weiter zu fragmentieren. Unser Ziel ist es aktuell, eine klare Richtung zu finden und diese dann konsequent auszuarbeiten.

    Zusammengefasst:
    Der Mittelweg ist nachvollziehbar gedacht – wir glauben jedoch, dass er das zugrunde liegende Problem nicht wirklich löst, sondern nur verlagert. Deshalb sehen wir aktuell ein kompakteres System in Kombination mit mehr interner Struktur als den nachhaltigeren Ansatz.

    Nichtsdestotrotz ist der Einwand absolut berechtigt und fließt in die weitere Ausarbeitung mit ein.

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  • Lösungsweg:
    Man testet das 7 Ränge System und tauscht dann seine Meinungen in einer angesetzten Leaderbesprechung aus
    Wenn man sich dann gegen das System entscheidet, gibt es immer noch das 11 Ränge System was man testen könnte.

  • Beitrag von lara412 (1. Mai 2026 um 16:28)

    Dieser Beitrag wurde von [GR]KleinWunder aus folgendem Grund gelöscht: Thema verfehlt (1. Mai 2026 um 16:48).
  • Lösungsweg:
    Man testet das 7 Ränge System und tauscht dann seine Meinungen in einer angesetzten Leaderbesprechung aus
    Wenn man sich dann gegen das System entscheidet, gibt es immer noch das 11 Ränge System was man testen könnte.

    Find ich ne gute Idee. Nichts in Stein gemeißelt aber mal ne Testphase.


    hey

    lara hat schon recht, aber lasst doch einfach die fraks selber entscheiden wenn sich keiner enig wird

    Dann hat man absolut Chaos in der Fraktionswelt. Dann weiß keiner mehr was ein Rang bedeutet geschweige denn welche Autorität ein Rang hat.
    Rang 5 z.B. hat drastisch andere Bedeutungen in den jeweiligen Rangsystemen. Eine Parallelllösung kommt daher nicht in Frage.

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  • Hallo!

    Ich bin in vielen Punkten Siilvers Meinung und finde die Idee eines Mittelwegs zwischen den beiden Extremen (16 Ränge System und 7 Ränge System) tatsächlich sehr ansprechend. Gleichzeitig verstehe ich aber auch den Punkt, dass ein Mittelweg nicht zwingend die momentanen Probleme im 16 Ränge System lösen würde und das natürlich eine nachhaltige und langanhaltende Lösung der Probleme einer Abschwächung gegenüber zu bevorzugen wäre.

    Mir sind aber noch ein paar Aspekte aufgefallen, die ich bitten würde, in der Diskussion noch zu beachten.

    Ich halte die Folgerung aus der Umfrage für richtig, dass es für beide Systeme sehr gute Argumente dafür und dagegen gibt. Beide haben eigene Vorteile und auch eigene Probleme. Damit tut sich für mich aber ein anderes Problem auf, welches schon in einem anderen Thema sehr treffend angesprochen wurde:

    Es ist ultra schwer, alle Interessen und Wünsche unter einen Hut zu bringen. Gruppe A will etwas, Gruppe B will das eher nicht, Gruppe C droht Quits an während es Gruppe D völlig Wurst ist. Gruppe E weiß nicht was sie will, Gruppe F hatet einfach alles und jeden, Gruppe G würde sich über etwas anderes mehr freuen und alle verstehen sie sich gegenseitig nicht.
    Jetzt finde mal heraus, wie du alle glücklich machst.

    Wir haben hier wieder eine Fragestellung, bei der es hauptsächlich zwei Seiten gibt. Natürlich hoffe ich sehr, dass es in dieser Frage nicht so eskaliert wie in manch anderen und das wir hier alle weiter sachlich und konstruktiv darüber diskutieren können, wie bisher. Aber wenn man sich jetzt für eines der beiden in der Umfrage oben notierten Systeme wirklich entscheiden würde, verprellt man damit doch trotzdem die jeweils andere Seite, die zumindest lieber ein anderes System gehabt hätte oder im schlimmeren Fall auch komplett gegen das System ist, für welches sie nicht oder bzw. gegen das sie gestimmt hat.

    Da gebe ich jetzt auch gerne offen zu, dass ich persönlich nicht für das 16 Ränge System gestimmt habe, weil ich es gut finde. Ich persönlich habe für das 16 Ränge System gestimmt, weil ich aktiv kein 7 Ränge System möchte und mir dann das jetzige System, obwohl es natürlich seine eigenen Probleme hat, doch um einiges lieber ist. Gerade für die Polizei sehe ich als Member und Leader derzeit leider nicht, wie ein 7 Ränge System für uns sinnvoll umsetzbar wäre. Eine Anpassung auf ein 11 Ränge System wäre eine deutlich geringere Umstellung und aus meiner Sicht für die Polizei wesentlich einfacher möglich. Und gerade vor dem eben erläuterten Hintergrund wäre zumindest der Versuch eines Kompromisses doch vielleicht die für alle fairste Lösung?

    Insofern wäre es aus meiner persönlichen Sicht sinnvoller, wenn man eine Testphase für eines der Systeme durchführen möchte, diese doch erst einmal für das weniger extreme, im Raum stehende System durchzuführen, anstatt erst ins andere Extrem zu verfallen und dann, wenn das nicht funktioniert wie erhofft, einen Mittelweg zu versuchen?

    Eine Reduzierung von 16 auf 11 Ränge wäre ein spürbar geringerer Schritt, leichter umsetzbar und würde die Wünsche und Sorgen von Spielern aus beiden Gruppen zwar nicht voll aber trotzdem zu einem gewissen Grad berücksichtigen, anstatt das sich am Ende im schlimmsten Fall eine Seite völlig übergangen fühlt und nur circa 50% der Spieler zufrieden sind. Es würde die Probleme des 16 Ränge Systems zwar nicht direkt lösen, aber trotzdem angehen, ohne dabei so gravierende, neue Probleme wie die, die mit dem 7 Ränge System einher gehen würden zu verursachen. Und wenn sich dann am Ende der Testphase herausstellen sollte, dass die Änderung zum 11 Ränge System noch nicht ausreicht, wäre es dann wiederum einfacher weiter auf ein 7 Ränge System zu reduzieren, als direkt von 16 auf 7 Ränge zu wechseln.


    Folgende Punkte würden für mich noch dafür sprechen, dies erst einmal so zu versuchen, anstatt direkt einen radikalen Schritt zu 7 Rängen zu gehen:

    Gleichzeitig müssen wir aber ehrlich auf unsere eigenen Praxiserfahrungen schauen: Das 16-Ränge-System hat in der Realität nicht das geliefert, was wir uns davon erhofft haben. Ränge wurden übersprungen, Doppelrankups wurden zur Notwendigkeit und haben trotz mehrfacher Regelversuche zu Bürokratie, Frust und Mehraufwand auf allen Seiten geführt – sowohl bei Leadern als auch im Fraktionsmanagement.

    Ja, da hast du soweit absolut recht. Das 16 Ränge System hat dazu geführt, dass Member teilweise regelrecht mit RankUps zugekleistert worden sind, was natürlich nicht Sinn der Sache ist, der langfristigen Motivation schadet und auch falsche Erwartungshaltungen weckt. Auch entstand in der Vergangenheit (durch die Beantragung von Mehrfach-RankUps) für Member, Leader und vermutlich auch das Team sehr nerviger und frustrierender Aufwand. Außerdem stimmt, dass die meisten Fraktionen 16 Ränge einfach schlichtweg nicht mit genügend freischaltbaren Funktionen, Rechten, Pflichten und RPlicher Lore ausfüllen können, so, dass sich jeder Rang irgendwie sinnvoll und belohnend anfühlt. Weniger Ränge sind somit also definitiv sinnvoll.

    Gleichzeitig halte ich 7 Ränge für zu wenig, um RPlich interessante und vom Fraktionskonzept abhängende Rangstrukturen wirklich entfalten zu können. Und zumindest die Polizei hat so viele verschiedene freischaltbare Funktionen über die Ränge verteilt, dass wenn man alle von jetzt Rang 1-9 auf dann Rang 1-3 verteilen würde, diese meiner Ansicht nach überfüllt wären und es unübersichtlich werden würde, was man nun wirklich freischaltet mit dem RankUp.

    11 Ränge wären da aus meiner Sicht ein guter Kompromiss. Sie bieten genug Platz für ausgefeilte, interessante Hierarchien, laufen aber weniger Gefahr, Ränge unausgefüllt und damit uninteressant zurück zu lassen, weil einfach serverseitiger oder RPlicher Content fehlt um alle 16 Ränge spannend zu gestalten. Doppelrankups würden vermutlich seltener und wertvoller werden, wären aber auch nicht vollkommen unmöglich wie es in einem 7 Ränge System sehr wahrscheinlich der Fall wäre. Dies wäre weiterhin etwas worauf Member hinarbeiten können, könnte aber aufgrund der kürzeren Rangleiter auch nicht mehr so inflationär verwendet werden, wie es teilweise der Fall zu sein scheint.

    Stattdessen möchten wir Progression breiter denken und nicht ausschließlich an Ränge knüpfen. Geplant ist, interne Strukturen wie Teams, Spezialisierungen und Verantwortungsbereiche innerhalb der Fraktionen zu fördern und die Leader anzustiften, diese weiter und breiter auszubauen. Damit entstehen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, die über reine Rangstufen hinausgehen. Auch neue Subfraktionen & insbesondere der Ausbau von Subfraktionsfeatures sind klar denkbar.

    Das finde ich persönlich sehr spannend und halte das für eine durchaus vielversprechende Idee. Bisher waren meine Erfahrungen mit solchen Versuchen von bzw. in den Fraktionen selbst leider eher schlecht, da dies kaum wirklich funktionierte und auch nur auf wenig Interesse oder Anwendung von Seiten der Member stieß. Die Camorra hatte so etwas früher mit den drei Familien, die jeweils eigene Rangstrukturen und Zuständigkeitsbereiche hatten. Das war aber alles rein RPlich. Und in der Polizei versuchen wir aktuell, die Subfraktionen interessanter zu gestalten und auch mehr Raum für die RPliche Entfaltung zu geben.

    Da ist natürlich relevant, dass diese Versuche in der Vergangenheit nicht vom Serverteam her gefördert waren und bislang eben nicht mit neuen oder überarbeiteten Features einher gingen, sondern fast ausschließlich rein RP bezogen waren. Insofern wäre das von dir beschriebene meiner Meinung nach definitiv und sehr gerne weitere Versuche in den einzelnen Fraktionen wert! Allerdings wäre dies meiner Ansicht nach dann ganz klar notwendig vor einer Umstellung des Rangsystems auf nur noch 7 Ränge, damit diese internen Strukturen schon existieren und die dann entstehenden Probleme (hoffentlich) auffangen können. Dies erstmal nur zu planen und trotzdem schon eine solche Veränderung am Rangsystem vorzunehmen wäre aus meiner Sicht der falsche Weg, wenn es am Ende wirklich so umgesetzt werden soll.

    - nachvollziehbare Rankups ohne Sonderregel-Chaos und Doppel-Trippel-Fünffachrankup-Beef

    Ist eigentlich der einzige Punkt, wo ich dir in gewisser Weise direkt widersprechen muss bzw. möchte. Mit zwei Dritteln der Aussage hast du völlig recht. Aber den ersten Teil, dass RankUps dadurch nachvollziehbarer werden würden, den sehe ich offen gestanden ganz anders.

    Aktuell sind RankUps ziemlich gut nachvollziehbar, zumindest einfache RankUps. Da ist klar für jeden Member: Deine Fraktion setzt eine Mindestaktivität und sofern du die erreichst und nichts schwerwiegendes dagegen spricht, hast du ein Anrecht auf ein einfaches RankUp, was bis Rang 9 grundsätzlich so gilt.

    In einem 7 Ränge System in dem RankUps wesentlich bedeutsamer und wertvoller sein würden und in dem auch der Unterschied zwischen den Rängen wesentlich größer wäre - sowohl in dem was die Ränge faktisch können als auch in der Autorität der Ränge innerhalb der Fraktion - würden auch noch andere Punkte deutlich stärker in den Vordergrund treten, welche von den Leadern bei der Vergabe von RankUps berücksichtigt werden müssten, abgesehen von der Aktivität. Die Entscheidung über die Vergabe von RankUps würde damit wesentlich komplizierter und schwerwiegender werden. Und insgesamt würden RankUps damit - das befürchte ich zumindest derzeit - nicht nachvollziehbarer, sondern im Gegenteil für die Member wesentlich undurchsichtiger und schwieriger verständlich werden. Was dann wiederum zu Folgeproblemen führen könnte wie Unzufriedenheit, dem entstehen falscher Eindrücke und dicker Luft innerhalb der Fraktion.


    Ich bedanke mich abschließend für das Lesen dieses Beitrages, der (mal wieder) deutlich länger geworden ist, als ursprünglich von mir geplant.
    Ich hoffe, dass ich meine Punkte nachvollziehbar rüber bringen konnte. Für Rückfragen stehe ich natürlich zur Verfügung.

    LG

  • Der Gedanke, zunächst einen Mittelweg wie 11 Ränge zu testen, ist auf den ersten Blick absolut sinnvoll. Gerade dein Argument, dass man damit weniger radikal vorgeht und sich schrittweise annähern kann, ist nachvollziehbar und aus einer „Risiko-minimieren“-Perspektive auch logisch.

    Unser Knackpunkt dabei liegt allerdings an einer anderen Stelle:
    Das Problem des 16-Ränge-Systems war aus unserer Sicht nicht primär die „Extremität“ der Zahl, sondern die Tatsache, dass zusätzliche Ränge in der Praxis keinen echten Mehrwert erzeugt haben. Sie wurden übersprungen, mit Doppelrankups kompensiert oder blieben inhaltlich leer.
    Ein 11-Ränge-System würde genau hier ansetzen – aber eben nur abschwächen, nicht lösen.
    Die Gefahr besteht weiterhin, dass mittlere Ränge an Bedeutung verlieren oder erneut übersprungen werden, nur in geringerer Ausprägung.

    Unser Ansatz ist deshalb bewusst kein „Feintuning der Ranganzahl“, sondern ein Perspektivwechsel:
    Wir wollen weg davon, Progression hauptsächlich über Rangstufen zu definieren.

    Stattdessen sehen wir die Lösung in:
    - weniger, aber klar definierten Rängen
    - dafür mehr Gewicht pro Beförderung
    - zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten außerhalb der Rangstruktur

    Du sprichst einen sehr wichtigen Punkt an, gerade bei der Polizei:
    Dass viele Funktionen aktuell stark an Ränge gekoppelt sind und bei einer Reduzierung „komprimiert“ werden müssten.

    Genau hier liegt aber auch ein Teil des Problems des aktuellen Systems.
    Wenn sehr viele kleine Freischaltungen an viele kleine Ränge gebunden sind, entsteht zwangsläufig ein hoher Verwaltungsaufwand, eine geringe Wahrnehmung einzelner Fortschritte und die Tendenz, das System durch Rankups „abzukürzen“.

    Ein kompakteres Rangsystem zwingt uns an dieser Stelle bewusst dazu, solche Strukturen zu überdenken und klarer zu bündeln – auch wenn das initial mehr Umstellung bedeutet.

    Zum Thema Nachvollziehbarkeit von Rankups:

    Du hast recht, dass das aktuelle System bei einfachen Rankups sehr klar ist („Aktivität erfüllt = Rankup“).
    Gleichzeitig zeigt die Praxis aber auch, dass genau dieses Modell an seine Grenzen kommt, sobald Unterschiede in Engagement, Verantwortung und Qualität stärker ins Gewicht fallen.

    Ein System mit weniger, aber bedeutenderen Rängen führt zwangsläufig dazu, dass mehr Faktoren eine Rolle spielen – das macht Entscheidungen nicht einfacher, aber aus unserer Sicht ehrlicher und langfristig auch sinnvoller.

    Wichtig ist hier allerdings:
    Das funktioniert nur, wenn Kriterien klar kommuniziert werden.
    Ein 7-Ränge-System ohne transparente Maßstäbe würde genau die von dir angesprochenen Probleme erzeugen – da stimmen wir dir zu.

    Zum Punkt „erst Substrukturen ausbauen, dann Ränge reduzieren“:

    Das ist ein valider Gedanke und etwas, das wir definitiv mitnehmen.
    Uns ist bewusst, dass zusätzliche Systeme wie Teams, Spezialisierungen oder Subfraktionen nicht nur „nice to have“, sondern ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts sein müssen.

    Abschließend zum Mittelweg:

    Wir verstehen absolut, warum 11 Ränge als fairer Kompromiss wahrgenommen werden – gerade auch im Hinblick auf die Community-Spaltung.
    Unsere Sorge ist jedoch, dass ein solcher Mittelweg zwar kurzfristig mehr Zustimmung bekommt, aber langfristig wieder ähnliche Probleme erzeugt, nur weniger sichtbar.

    Deshalb tendieren wir aktuell eher zu einem klareren Schnitt mit weniger Rängen, nicht weil der Mittelweg „schlecht“ ist, sondern weil wir glauben, dass er das zugrunde liegende Problem nicht konsequent genug löst.

    Nichtsdestotrotz ist dein Beitrag extrem wertvoll, gerade weil er die praktischen Auswirkungen (z. B. für die Polizei) so konkret beleuchtet. Das fließt definitiv in die weitere Ausarbeitung mit ein.

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  • [GR]KleinWunder 2. Mai 2026 um 18:43

    Hat das Label Erledigt hinzugefügt.